Tage des Segens im Februar 2018

Jeden Abend vom 1. – 15. Februar in der Kirche Bolligen.
jeweils von 18.15 bis ca. 18.45 Uhr.


Jeden Abend für eine andere Altersstufe: am 1.2 für die 1-Jährigen,
am 2.2. für die 2-Jährigen, usw. bis zum 15.2. für die 15-Jährigen.
Alle, die möchten, erhalten einen persönlichen Segen mit Anhänger.
Altersgerechte Gottesdienste, organisiert durch ein Team mit musikalischer Begleitung durch Schülerinnen und Schüler der Musikschule Unteres Worblental.

Am 1. Februar laden wir (neben allen 1-Jährigen) die Täuflinge des vergangenen Jahres ein. Es gibt eine besondere Tauferinnerungsfeier, in der die Täuflinge ihre Portraits zurückerhalten, die im Kirchgemeindehaus hängen und sie ihre Taufkerze nochmals anzünden dürfen. Auch Kinder, die nicht getauft sind, sind herzlich eingeladen!

Falls du nicht an "deinem" Abend kommen kannst, macht das nichts. Zu allen Gottesdiensten sind natürlich auch ältere oder jüngere Kinder und Erwachsene eingeladen!

Auch Erwachsene kommen nicht zu kurz:

Segensgottesdienst für Erwachsene
Sonntag 11. Februar, 20.00 Uhr, Kirche Bolligen

Segnungsgottesdienst für Personen,
die mit Kindern & Jugenlichen arbeiten
Freitag 16. Februar, 18.15 Uhr, Kirche Bolligen

findet ein Segnungsgottesdienst statt für Personen,
die mit Kindern & Jugendlichen arbeiten.

Was ist das eigentlich, ein Segen?

Das Wort „Segen“ kommt vom lateinischen „signum“, Zeichen. Menschen sollen Anteil an göttlicher Kraft, Gnade, an Gottes Güte erhalten und gestärkt werden für ihren Weg. Auf Französisch heisst „Segen“ „bénédiction“, das kommt vom Lateinischen „bene-dicere“, Gutes sagen, was in etwa bedeutet: jemandem Gutes von Gott her zusprechen.

Das passiert nicht nur im Segensakt selbst, sondern im ganzen Gottesdienst. Unsere Kirche ist erleuchtet von Kerzen, sie ist feierlich geschmückt. Wir singen, beten, hören Geschichten und suchen die Nähe Gottes. Hier darf man einen Moment innehalten und auftanken.  

Wir brauchen in unseren Segnungsgottesdiensten fürs Segnen nicht das Kreuzzeichen, sondern legen den zu Segnenden die Hand auf die Schulter. Jede Person, die einen Segen möchte, erhält einen individuellen Segen zugesprochen. Als Zeichen des Segens erhält jede gesegnete Person einen Segensanhänger.

Abraham erhielt von Gott einen ganz besonderen Segen. Gott sagte: Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. (Genesis 26, 24b)

der vielleicht berühmteste Segen der Bibel, der heute noch oft am Schluss von Gottesdiensten gesprochen wird, findet sich in Numeri 6,24-26. Der Priester Aaron, der Bruder des Moses, soll diesen Segen sprechen, weshalb er bis heute „aaronitischer Segen“ genannt wird:

Der Herr segne dich und behüte dich;
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden

Jesus segnete viele Menschen, auch Kinder: Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. (Markus 10,13-16) 


Kontakt

Diakon
Martin Arbenz
Kirchstrasse 12
3065 Bolligen

Mail: diakonie@kirchebolligen.ch
Tel. 031 921 15 84